Bilder und Film zum Zeltlager 2018

Matze hat für uns alle die schönsten Eindrücke der Vorhut, des Long-Way-Hikes und des Zeltlagers 2018 in einer Bilderreihe und einem schönen Film zusammen gestellt und online gestellt. Wer von den beteiligten Kindern bzw. Eltern Interesse an den Bildern/dem Film hat, kann sich mit Matze in Verbindung treten oder Toni Linder ein Email schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abenteuer-Zeltlager 2018

Sonntag, 21.00 Uhr

Beim Abbautag mit seinen sonnigen 29 Grad sah man viele müden Kinder, die nach dem Zeltabbau und Packen die Schattenplätze suchten. Andere kämpften im Menschenkicker noch so manche Runde. Später kühlten sich viele Kinder im "Naturbad" ab. Die Gruppenleiter zeigten viel Disziplin und arbeiteten unermüdlich an den vielen Arbeitsstellen rund um den Abbau. Dann gegen 14.00 Uhr mussten wir bei der Lagerbeerdigung Abschied nehmen vom Zeltlager 2018. Vorher noch als Lager-Müllkette jeden kleinen Abfall aufsammeln und dann im Rück-Haijk den Weg zurück wandern.

In Rekordzeit konnten wir gegen 17.20 Uhr bereits alle Lager-Materialien einlagern und den ersten Teil der Nachhut abschließen. Nun am Abend dürfen wir noch in Jürgens Panorama-Stadl unser gelungenes Zeltlager 2018 feiern. Vielen Dank für die dicke Spende noch an die Fam. Böse. Nun freuen sich alle Gruppenleiter auf viel Schlaf und neue Kräfte. Für manche geht es morgen am Montag schon wieder an den Arbeitsplatz. 

Euer Toni Linder, GR

 

Samstag, 21.30 Uhr

Die Sonne geht in diesen Minuten unter und noch immer spielen die Kinder zusammen im Menschenkicker und die Geschichten und Lieder am Lagerfeuer gehen weiter. Es waren nur ganz wenige Kinder, die sich schwer verabschieden konnten von ihren Eltern. Viel mehr andere Kinder versuchen derzeit das Orga-Team im Brustton der Überzeugung klar zu machen, dass sie dermaßen fit sind, noch weitere Nachtwachen übernehmen zu können.

Ich denke, es war eine schöne Begegnung heute auf dem Lager mit den Eltern und dem Gottesdienst. Wir haben erlebt, wie viel Kraft, Glaube und Freude unsere Kinder in sich tragen und diese Begeisterung -trotz der Müdigkeit - in ihren Augen und in denen ihrer Gruppenleiter brennt. Vielen Dank auch an Kaplan Christian Wolf für seine Worte und Eintreten für Schöpfung und Gemeinschaft. Vielen Dank besonders auch an alle, die unseren Gruppenleitern durch lobende Worte und Zeichen Mut machen. Kirche vor Ort kann auch lebendig und voller Glaubwürdigkeit sein und kann mithelfen, das Miteinander vor Ort zu kräftigen.

Überraschend für mich ist nun die Tatsache, dass die Kinder nicht so aufgedreht sind, wie oft an den Abenden mit den Eltern. Ein Zeichen dafür, dass sie mit sich und ihren Ängsten ein Stück weiter nach vorne in Richtung innerer Stabilität gewachsen sind.

Morgen stehen die Wetterzeichen auf sehr gut: sonnig, nicht zu heiß und noch genügend Kraft, das Lager für 2 Stunden zu genießen, dann abzubauen, trocknen und den Rück-Hike anzutreten. Pünktlich um 15.00 Uhr werden wir mit den Kinder am Kieswerk Trauchgau ankommen. Das Gepäck und die Kuchenformen liegen dann schon bereit. 

Vielen Dank den Familien aus Oberreithen, die uns die Weide zur Verfügung gestellt haben und allen Unterstützern der Jugendarbeit am Forggensee.

Euer Toni Linder, GR

 

Samstag, 12.00 Uhr

Wenn es nach den Essens-Portionen geht, schein das Lager 2018 bei den Kindern gut anzukommen. Zum Frühstück verputzten die Kinder im Durchschnitt 3 Semmel und auch die Menge an Chilli-Corn-Carne am gestrigen Abend, sowie die Fleischpflanzerl (Rohmasse: 22 kg bei 95 Teilnehmnern/Leitern)  am Mittag mit Kartoffelsalat können sich sehen lassen. Die Nachtwachen funktionierten gut, es gab 2 Angriffsgruppen. Die Schlafsäcke sind wohl alle für 11 Grad in der Nacht gut angepasst, da niemand über Kälte klagte.

Im Moment findet gerade die "Lager-Spiel-Olympiade" statt. Die verrücktesten Aufgaben müssen dabei die Gruppen im Wettkampf meistern. Die "müden Krieger" dürfen sich nach dem Mittagessen beim Baden erfrischen oder im Schatten schlafen. Gegen 16.30 Uhr erwarten wir Eltern und Gäste zum Gottesdienst auf dem Lager. Beginn wird sein gegen 17.00 Uhr.

Lageplan:Einige Eltern von Gruppenleitern haben noch nach dem genauen Lageplan des Lagers gefragt. Die meisten Eltern der Teilnehmer haben sich eine Wegbeschreibung auf einem Zettel beim Start mitgenommen. Angeblich kursieren aber falsche Lagepläne. Nachdem der vorletzte Tag läuft können wir den Lageort auch hier im Netz nennen:

Wir sind an der Aach - Weidegebiet Oberreithen -: Bitte mit nicht mit PkW kommen! An der Kiesgrube Trauchgau ist Platz für parkende PKW. Von Trauchgau bitte den Schildern Richtung Almstube folgen. An der kleinen Kreuzung Richtung Wald weitergehen (Unterreithen/Oberreithen - nicht Richtung Almstube) nach ca. 1 km trefft ihr direkt auf das Zeltlager.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Abend. Das Wetter scheint ausgezeichnet zu sein. Bitte denkt an einen Becher zum Tringen bzw. ein Bierglas für die Männer und Frauen, die sich um die kühlen Liter des kostbaren Gerstensaftes speziell für diesen Abend einreihen möchten.

Viele Grüße vom Lager

Toni Linder, GR

Freitag, 21.30 Uhr

Hinter uns liegt ein sehr gelungener, kreativer Tag. Viele kreative, sportliche, handwerkliche Workshops wurden begeistert belegt. Bis in die späten Abendstunden war man mit Textilfarben, mit Glas- und Holzperlen, mit Aufnähern und ... beschäftigt. Immer mehr Kinder sieht man nun mit blauen Schlumpf-Shirts und gestalteten Schlumpf-Mützen herumlaufen. Besonders lustig sehen sie aus, wenn sie gemeinsam im "Menschen-Kicker-Aufbau" mit ihren Mützen Fußball spielen. Viele Jungs arbeiteten bis tief in den Abend an einem großen Brennholz-Haufen. Anschließend zeigten mir einige auch noch stolz ihre aktuellen Blasen an den Händen.

Zu Beginn des Tages, gegen 0.30 Uhr konnte ich einige Angreifer (Gruppenleiter aus Leuterschach) davon überzeugen, für uns einige Stunden Nachtwache mit unseren Kindern und Leitern zu übernehmen. Danach gingen uns eine Reihe "Besucher der Nacht" ins Netz. Einigen klauten unsere Gruppenleiter ihre Fahrräder, was nun dazu führte, dass wir wieder eine Ladung Speise-Eis für morgen erwarten dürfen. Die Nacht und der Vormittag war sehr nass und die Themperatur ist derart gefallen. Irgendwie ungewohnt diese Themperaturveränderungen, sodasss bei einigen jüngeren Leitern sich schon der Power-Barometer sich leicht neigt. Ansonsten sind alle Gruppenleiter wieder auf dem Lager, auch die beiden, die bei der Hitze eine Auszeit brauchten.

Verletzte gab es heute tatsächlich - Gott sei es gedankt - keine, bis eben einige Blasen und Nasenbluten. Heimweh ist bis auf einen Fall auch kein Thema und bis dato auch wieder gelöst. Nun tut so ein wärmendes Feuer tatsächlich gut und gebannt hören die Kinder auf Gänsehaut-Grusel-Geschichten und singen lautstark am Lagerfeuer. Auch die geistlichen Impulse vom "Freiwerden zum Wachsen - auch in meinem Leben" gehörten über den Tag verteilt zum Lager-Leben dazu. Im Moment wird der Tag wieder in der beliebten Zeltgruppen-Arbeit  reflektiert und beendet. Um Mitternacht sollte es heute deutlich ruhiger werden, nachdem schon viele "früher" ins Bett gehen wollen. Aber an alle Angreifer sei gesagt: wir sind fit in jeder Nachtwache!! 

Viele Grüße vom Lager an der Aach und ich freue mich auf die Begegnungen mit Eltern/Geschwister morgen beim Gottesdienst

Toni Linder, GR

Donnerstag, 21.30 Uhr

Wir haben viel Freude auf dem Lager! Im Moment sind viele Gruppen immer noch in ihren Zeltgruppen am Erzählen, wie der Tag und die erste Phase des Lagers für sie war. Seit über einer Stunde sprechen sie schon!! Natürlich war eine Jungs-Gruppe eher fertig und sind schon mit Feuer entzünden beschäftigt. Auf mehrfache Anfrage musste ich so manchen Buben nun doch enttäuschen: "Wenn es dunkel ist, kann man beim besten Willen kein Holz mehr hacken!".

"Sich seiner Wurzeln im Leben bewußt werden und aus der Tiefe Kraft schöpfen" - so lautete das geistliche Thema des Tages. Im Morgenimpuls/Morgengebet und auch beim Mittagsgebet, bei der Abendmeditation vor allem finden die jungen Menschen einen geistlichen Ankerpunkt. Nun also reflektieren die Kinder mit ihren Leitern in den Zelten in sehr persönlicher Atmosphäre den Tag.

Obwohl es heute doch eine große Vielzahl an Aufforderungen gab, bitte das Trinken nicht zu vergessen, die Kopfbedeckungen zu tragen, Schatten aufzusuchen und natürlich den Sonnenschutz ... waren im Laufe des Abends doch "nur" drei Kinder mit Anzeichen eines leichten Hitzeschlages beim "Save-me-Teams" in Behandlung. Allen geht es wieder sehr gut! Gott sei Dank!  Doch dürfen solche Kinder bzw. wer einfach heute schon sehr müde ist, nun nicht mehr bei der Nachtwache mitmachen. Gesundheit geht eben vor. Der Kaiserschmarrn am Abend hat den Kinder so gut geschmeckt, dass die Gruppenleiter leer ausgingen. Sie mussten sich was anderes zubereiten. Selbst die Gemüsesuppe am Mittag wurde gut angenommen, obwohl es so heiß war und naja Gemüse halt ...

Die Böhen waren harmlos, die Zelte gut verspannt, der leichte Regen hat schon wieder nachgelassen, das von der Solaranlage produzierte Licht im großen Zelt brennt. Es verspricht ein schöner Abend am Feuer oder im Großzelt zu werden. Spielgruppen haben sich schon gefunden und einige Workshops wurden begeistert wahrgenommen. Anders als die Kinder wünsche ich mir eine regenreiche Nacht, damit die Angriffsgruppen zuhause bleiben. Wir werden sehen ..

Viele Grüße vom Lager an der Aach

Toni Linder, GR

Donnerstag, 13.00 Uhr

Mit einer Rekordzahl an Kindern ist das Lager mit dem Hike gestern pünktlich gestartet. Bald danach trafen auf dem Lagerplatz die Teilnehmer des Long-Way-Hikes ein. Sie waren bester Stimmung. Keine wehen Füße - nicht mal ausgelaugt! Schon bald erreichte eine erwartungsvolle Gruppe nach der anderen das Lager. Die Zeltaufteilung geschah sehr harmonisch und ist es bis heute immer noch. Danach folgte ein feuchtfröhliches Begrüßungs-Ritual. Wichtig war dann auf die Lagerregeln und Lager-Dienste zu hören. Zu diesem Zweck wurde heuer ein eigener "Werkzeug-Führerschein" eingerichtet, weil doch sehr viele jüngere und Erst-Teilnehmer auf dem Lager sind. Eine Ausbildung soll helfen, die Unfälle zu minimieren. Bis jetzt hat es bestens funktioniert.

Nach Gulasch und feierlichem Banner-Zug auf einem dreimastigen Turm tauchten überall blaue Schlümpfe auf, die voller Sorge erfahren mussten, wie Gargamel, dieser Schuft, der Schlumpf-Gemeinschaft immer mehr Lebens-Elexier entzogen hat, sodass die Schlümpfe reihenweise umfielen. Doch glücklicher Weise haben wir nun über 70 Neu-Schlümpfe mit den lustigsten Namen auf dem Platz. Nun können wir mit ihrer Hilfe und viel Tatendrang und guten, freundschaftlichen Diensten das Wunder-Elexier zurück holen.

Die Abendgewitter machten einen 1km weiten Bogen um uns, kein Regen viel, und die Dunkelheit war von unseren selber gebauten Fackeln erleuchtet. Die abenteuer- und tatenhungrigen Kinder wollten am liebsten die ganze Nacht das Lager vor Übergriffen schützen. Es dauerte Stunden, bis außer der Nachtwache - innere und äußere Ruhe eingekehrt ist. Doch gleich drei Angriffsgruppen hielten die Nachtwachen schwer auf Trapp. Das Banner blieb auf seinem Platz, doch einige Verluste mussten wir durch die gerissenen Angreifer im Materialzelt und Küchenzelt erleiden. Auch wenn die Sachen längst wieder zurück sind, beim Frühstück wurde diskutiert, wie man es in der kommenden Nacht noch besser machen kan

Nun brennt die Sonne seit dem Morgengebet, Frühstück, Morgenimpuls. Die Aufbauworkshops waren tatkräftig, wenn auch abgekürzt, damit wir die Sonnenstunden eindämmen können. Nun heißt es Trinken, Kopfbedeckung und Sonnenschutz und möglichst den Schatten suchen. Zum Glück ist die Aach nebenan und wir haben im Vorfeld zwei schöne Badeecken eingerichtet. Es ist nicht viel oder tiefes Wasser, aber man kann sich prima am ganzen Körper abkühlen, Staudämme bauen und sich nass spritzen. Also optimal für uns. Ungewohnt ist natürlich für unsere Kinder, sich zwischen spitzen Steinen und Felsen, Sandbänken im Bach zu bewegen. Dafür ist er schön kühl und nicht so warm wie die Seen und Schwimmbäder.

Auch heute Nachmittag wird erst einmal eine längere Kühlungs- und Schlafpause verordnet. Am Abend gibt es dann einige Workshops und Zeiten der Meditation und mit den Gruppenleitern im Zelt. Den Himmel werden wir dann gut im Auge behalten, denn dann sind Böhen angekündigt. Ab dem späteren Abend fällt dann für einige Stunden Regen und es kühlt merklich ab in den nächsten Tagen. Also auch das ist positiv für uns; vor allem für die Kinder, denen man die Anstrengung der Sonnen-einstrahlung schon jetzt ansieht. Wir hoffen auf einen schönen Nachmittag und Abendstunden, evt. sogar mit Lagerfeuer zu späteren Stunde, wenn die Böhen vorbei sein werden.

Viele Grüße vom Lager an der Aach.

Toni Linder, GR


Samstag, 04.08.2018

Wir vom Zeltlager-Team hoffen, dass ihr genau so aufgeregt seid voller Vorfreude auf unser Abenteuer-Zeltlager 2018!

Wir haben für euch schon sehr viele Ideen umgesetzt und vorbereitet. Es wird sicher ein tolles Lager 2018 werden!

Jetzt schon liegen riesige Brennholz-Äste zum Hacken bereit; auch Stangen und Bretter für viele Aufbauten liegen seit gestern schon da. Am Montag rückt die Gruppenleiter-Vorhut an und beginnt mit den wichtigsten Aufbauten. In den ersten Tagen soll es sehr heiß bleiben - aber kein Problem: wir bauen Schattenspender und haben gleich nebenan eine Abkühlmöglichkeit inmitten der Natur.

In den letzten Wochen haben sich noch eine ganze Reihe mehr interressierter, wagemutiger Kinder angemeldet. Wir sind nun 65 Teilnehmer und 27 Gruppenleiter.

Am Mittwoch, 8.8. starten wir in Trauchgau beim Pfarrheim mit dem Hike (Abenteuer-Wanderung), bei dem ihr in der Hitze durch verschiedene Aufgaben zeigen sollt, ob ihr dem Zeltlager 2018 gewachsen seid. Nehmt unbedingt mind. 1-2 l Getränk, Sonnenschutz mit und tragt dichte Sonnenmilch auf!

Am Mittwochabend starten wir mit Abkühlung und dem kreativen Einführungsabend mit dem Lagerthema ... äh, ist noch geheim. Aber ich kann euch schon mal ein Hight-Light in diesem Jahr verraten: Wir haben einen 18 x 6 m großen Menschenkicker gebaut. Darin könnt ihr richtig Kicken, Tore schießen,  aber eben, ohne euch viel bewegen zu müssen und ein ganzes Fußball-Tournier spielen. Super für den Spaß, weil da haben auch nicht so gute Spieler oder Anfänger super Chancen.

Hier auf dieser Seite erfahren auch eure Eltern immer die neuesten Infos und wie es uns auf dem Lager so geht. Ich versuche dies mind. einmal täglich zu machen, wenn es zeitlich geht. Leider kann ich mit unserer schlechten Technik keine Bilder hochladen. Schade!

Hier schon mal der Hinweis auf das Zeltlager-Nachtreffen, mit Dankgebet, Impulsen, Bilder und einem Film über das Zeltlager 2018 am:

Sonntag, 7. Oktober 2018 - um 17.00 Uhr ist das Dankgebet in der Pfarrkirche in Waltenhofen und um 18.00 Uhr ist der Film mit kleinem Programm. Wer schon 12 Jahre alt ist, dem sei auch das Jugendwochenende Mitte November ans Herz gelegt. Auf der Jugendseite findest du die Infos und Anmeldung.

Euer Toni Linder, GR der PG am Forggensee  



 


Abenteuer-Zeltlager 2017

Dienstag, 08.08. 12.00 Uhr

Restarbeiten und vor allem die Abrechnungen stehen noch an. Doch können wir schon nach Gesprächen und Rückschau ein Fazit ziehen.

Fazit: Insgesamt war es ein sehr harmonisches Zeltlager. Trotz der Hitze konnten viele gute Begegnungen zu Gleichalterigen und zu den Gruppenleitern aufgebaut werden. Viele der Teilnehmer fühlten sich in der Zeltlager-Familie sehr angenommen und integriert, obwohl das heiße Wetter oder einige wenige zwischenmenschliche Probleme auch Kraft untereinander gekostet haben. So gab es keinen reinen "Heimweh-Fall" obwohl einige Teilnehmer(innen) wirklich ausgelaugt oder sehr jung sind. Kompliment gerade den 9-10jährigen, die sich so gut eingebracht haben. Gerade die Gruppenleiter konnten viele neue Erfahrungen machen, in ihrer neuen Rolle sehr wachsen und haben gemerkt, dass gute Erfahrungen nicht unbedingt "schön" sind, sondern traurig machen können.

Wir hoffen, dass für ihre Tochter/ihren Sohn nachhaltig die das Erleben einer gelungenen Gemeinschaft gut getan hat. Dass  dort in kleinen Gebeten, Impulsen und Geschichten und vor allem im Zeugnis der anderen Glaubenden etwas für das eigene Hoffen und Glauben reifen konnte. Wenn wir erleben, dass wir uns gegenseitig brauchen und geachtet werden, so wie wir sind, dann sind das wichtige Werte heute. Nicht sich nur als Konsument mit immer höheren Ansprüchen zu erleben, sondern als ein Mensch mit Mut und Vertrauen, Ängsten und Grenzen, mit Körperkraft und Schmerzen, mit Freude und Zuversicht im Herzen, trotz Müdigkeit - das lässt mich ein Stück mein Leben gereifter, veränderter sehen und mit mehr Hoffnung ins nächste Lebensjahr starten.

Besten Dank für alles Vertrauen und alle Hilfe

Ihr Zeltlager-Team 2017

Montag, 7.8. - 20.00 Uhr

Nachhut-Tag 2: Seit Mittag war der Platz und die meisten Zelte gut abgetrocknet. Das fleißige Nachhut-Team musste nun unsere Holzvorräte verladen und am Lager-Lager abladen. Die Zelte mussten abgebaut, gesäubert, gewischt, gebürstet und zusammengelegt werden. Super fanden wir, dass noch ganz viele der Schwangauer Teilnehmerinnen uns unterstützten und ordentlich Hand anlegten. Vielen Dank auch an Walther Hipp, der uns den ganzen Tag mit Fahrzeugen und Kraft unterstützte. Insgesamt ging der Abbau und Einlagerung sehr harmonisch und in gutem Team-Work vor sich, obwohl viele der GruppenleiterInnen schon im Urlaub oder bei der Arbeit waren. Am Abend genehmigte sich die beteiligten Gruppenleiter dann noch bei guten Gesprächen eine Pizza.

Sonntag, 6.8.2017 - 20.00 Uhr

Der letzte Tag des Lagers: Es regnet schon seit Stunden. Es ist schnell klar, dass wir die Zelte heute wohl nicht abbauen werden können. Also lassen wir alle Beteiligten möglichst lange schlafen, damit alle zu Kräften kommen, denn viel unternehmen lässt sich an einem verregneten Abbautag ohnehin nicht. Doch auch heute gibt es wieder diese super-leckeren und frischen Semmeln von Bäckerei Gschwill und diese Frühstücks-Kinderdroge mit Namen "nutella". Müsli und Marmelade können da nicht mithalten.

Sehr organisiert nimmt der Abbau Gestalt an. Alle Gruppenleiter helfen zusammen, bauen die Bauten ab, viele Teilnehmer räumen ihr Zelt, kehren es aus, und bringen ihr Gepäck durch den Regen auf den Sammelplatz. Nach Mittagessen, Säuberungs-Kette und Beerdigung des Lagers 2017 machten wir uns auf den Weg zurück in die Zivilisation. Viele Kinder äußerten sich vorher sehr erfüllt und glücklich. Für sie bedeutete das Miteinander in der Gemeinschaft und mit den Gruppenleitern viel.

Gegen 15.00 Uhr hörte dann der Regen ganz auf. Bis 19.30 Uhr ging die Nachhut Teil 1 noch an diesem Tag. Am Ende belohnten sich die Gruppenleiter bei einem Schnitzel und Getränken in geduschtem Zustand in Waltenhofen.

Samstag, 5.8.2017 - 22.00 Uhr

Großer Spiele-Vormittag auf dem Zeltlager. Passend zum Thema hat Uli mit seiner Truppe viele Spiele-Stationen aufgebaut. Es galt möglichst viele Goldnuggets zu verdienen, damit Abahadschi wieder frei kommt! Doch schon bald trieb viele Kinder die Hitze in die Aach zum Badespaß. Am Nachmittag mussten sich Lagerdienst, die Küche, der Spüldienst, der Lager-Chor u.a. ins Zeug legen, damit für den Lagergottesdienst und den Besuch der Eltern alles vorbereitet werden konnte.

Viele von Euch werden mir beipflichten, dass sowohl der Gottesdienst als auch die Präsentation des ganzen Lagers ein schönes Fest und Höhepunkt auf dem Zeltlager 2017 gewesen sind. Es war sehr erbauend zu sehen, dass die Teilnehmer mit stolz ihr Zelt und Gebasteltes usw. zeigen konnte, die Stimmung beim Gottesdienst war sehr gesammelt und von innerer Hingabe geprägt. Über die vielen Gäste und die gute Stimmung haben wir uns sehr gefreut. Das Wetter hielt, es war warm und die Atmosphäre herzlich mit viel Anerkennung und wohlwollen geprägt. Vielen Dank allen, die gekommen sind!!

 

Freitag, 4.8.2017 - 22.00 Uhr 

Den heutigen Tag lässt sich im Grunde ganz ähnlich umschreiben, wie den gestrigen! Die Nachtwachen haben gehalten, die jüngeren und älteren Krieger müde, aber trotzdem voller Tatendrang. Auch werden alle immer hungriger - teils wohl, weil sie guter Stimmung sind, teils weil das Essen nach den Workshops mit der Bundeswehr viel ursprünglicher und  herzhafter geworden ist (sehr lecker!!)

Arbeit - Badespaß - gute Gemeinschaft - Meditation+ Gebet - viele Spiele in kleinen Gruppen - dann wieder Arbeit - Badespaß wegen der Hitze usw.

Liebe Grüße vom Zeltlager 2017 

Donnerstag, 3.8.2017 - 22.00 Uhr

In der vergangenen Nacht wurden brav die Nachtwachen gehalten. Es waren wohl auch einige "Besucher" in der Nähe, aber auf das Lager kamen sie nicht; eine Gruppe wollte aber guten Kuchen verspeisen.

Am heutigen Morgen waren dann doch einige Kinder und Leiter ganz schön müde. Doch mit schönen, kreativen Workshops und mit einer Vielzahl an Spielen wurde der ganze Tag gefüllt. Die angesagten Regentropfen blieben bis jetzt aus, sodass wir das warme, angenehme, nicht mehr so heiße Wetter geniesen. Gerne läßt sich die Gruppe am Abend auch immer auf die lange Tagesmeditation mit Abendgebet ein. Besonders hat es den Kindern und Jugendlichen aber immer noch der "Natur-Abenteuer-Badeplatz angetan. Im knöchel- bis oberschenkeltiefen Strömungswasser der Aach lässt sich prima mit so vielen Leuten Spaß und Abkühlung haben.

Unfälle gab es keine und auch die körperlichen Kräfte konnten Dank längerer Pausen wieder aufgefrischt werden. Bauchweh und Schwächephasen sehr selten.

Wir wünschen uns eine ruhige Nacht.

Viele Grüße vom Zeltlager 2017

ihr Toni Linder, GR der PG

Mittwoch, 2.8.2017 - 18.20 Uhr

Natürlich habe ich gleich noch am Dienstag-Abend die Info-Zettel für Euch Eltern im Kofferraum gefunden! Zu spät! Aber unten stehen immer noch die Infos für den Samstag und für den Abholtag.

Der Hike 2017 - es waren zwei unterschiedliche Routen mit teils über 10 km lang bei Hitze - wurden sehr gut geschafft. Für wenige war es anstrengend, die Vorfreude war ungleich höher. Die Long-Way-Hiker waren teils ganz schön geschlaucht von fast 40 km Hajk durch die Hitze der beiden Tage. Unterkunft und Essen fanden sie super. Dank der üppigen Spenden aus Bayerniederhofen, der Jugendleiter und der Kommune Schwangau konnten wir genügend erstklassig, neue und sehr beliebte Jamborees-Zelte anschaffen. So war die Zeltverteilung in kleineren Gruppen möglich. Diese Zelte bieten viel Platz, sind sehr Windresistent und bieten  einen prima Sonnenschutz.

Nach Anfangsspielen, Regelwerk und Einführungs-Theater stand fest: In diesem Jahr sind wir auf der "Suche nach dem Schatz im Schuh des Manitou!" Nach Gruppenleiter-Ernennung, Bannerhissen, Abendgebet, Abendessen folgte der erste schöne Lagerfeuer-Abend mit Liedern, Gruselgeschichte und Spielen in einem gut erleuchteten Großzelt. Bei den heute noch sehr begehrten Nachtwachen verbrauchten wohl einige schon einige Energie. Nennenswerte Angriffe kamen aber noch nicht.

 

Heute war der erste ganze Tag. Viel Vorfreude und Erwartungen schlug an allen Ecken unseren Gruppenleitern entgegen. Hier sind Kinder, die was erleben wollen! Schon früh begann der Tag mit Morgengebet, Impuls für den Tag, Frühstück und dann den Aufbauwerkshops. Überall wurde gehackt, gesägt, gebunden und angepackt. Wirklich beeindruckend, was in drei Stunden Arbeit geleistet wurde!  Dann aber verlangte die Hitze und Schwüle des heutigen Tages ihren Tribut! Die Kräfte erlahmten. Wir alle riefen nach Kühlung. Zum Glück fließt neben dem Lager entlang die Mühlberger Aach (oder Brunnener Aach) und zum Glück hatten wir in der Vorhut schon einen tollen Badeplatz befestigt und eingegrenzt. 60 - 70 Kinder und Jugendliche nach festen Regeln auf 100 m Aach - eine super Kühlung. Gleich nach dem super Mittagessen (panierte Schnitzel in Tellergröße mit Bratkaroffeln) ging es in der Mittagspause (bis 17.00 Uhr) wieder in das "Abenteuer-Spaßbad der Natur mit Strömungskanal usw.

Was unsere Kinder neben der Hitze zusetzte waren einige Wespenstiche. Hackunfälle gab es - außer bei der Lagerleitung - zum Glück nicht. Nun wird auf dem Lager eifrig zusammen in Großgruppen gespielt bzw. Zelt-Bau-Projekte umgesetzt. Wenn die Hitze nun nachlässt werden wir sehen, ob die hundertfache Aufforderung zum Trinken, Kopfbedecken und Sonnenschutz gefruchtet hat oder ob die Sonnenwirkung unterschätzt wurde. Jedenfalls sagt der Wetterbericht ein sehr schönes und wengi bedrohliches Sommerwetter voraus. Wir hoffen, ihr habt zuhause auch so viel Freude und gute Gemeinschaft wie wir auf dem Lager.

Liebe Grüße

Toni Linder, GR

 

Vorhut und Longway-Hajk 2017

Dienstag, 1.8.2017 - 22.00 Uhr

Das Zeltlager 2017 wird seit Montagmorgen vom 20köpfigen, motivierten Leiterteam aufgebaut. Neben vielen alten bekannten Gesichern sind auch 6 neue Co-LeiterInnen mit dabei. Bei sehr heißer Witterung wurde schon am ersten Tag vieles aufgebaut. Wichtig wird auch sein, das gemeinsame Verantwortungs-Gefühl füreinander und eben später auch für die jungen Teilnehmer unter uns aufzubauen.

Bereits heute um 14.00 Uhr wurde eine große Gruppe von 18 Hikern zu ihrem Ausgangspunkt für den "Long-Way-Hike" in der Nähe von Rottenbuch gebracht. Ihre Aufgabe ist es, aufgrund von Rätseln und Landkarte einen Weg zum Lagerplatz zu finden. Auch eine abenteuerliche Übernachtungsmöglichkeit in einem uralten Getreidespeicher und Grillen ist für heute Abend vorgesehen.

Heute Abend bekamen wir wieder von der 1. Gebirgsaufklärereinheit Füssen tolle Bildungs-Workshops mit anschließendem Gulaschessen serviert. Doch ein heftiges Unwetter machte uns zunächst das Feiern schwierig. Heftige Böhen zerrten an den Zelten und Aufbauten. Am Ende schmeckte uns das Gulasch, das Unwetter verzog sich und einige kleinere Schäden blieben zurück. Die Nagelprobe für die kommenden Tage wurde also bestanden!!

Auch den Long-Way-Hikern geht es gut. Alle sind wohlauf!

 

Mittwoch, 2.8.2017 - 13.00 Uhr

Nur noch eine Stunde, dann startet der Hike der Teilnehmer! Die Hike-Vorbereiter sind schon unterwegs. Heute Morgen konnten wir innerhalb dreier Stunden die Schäden des gestrigen Unwetters beseitigen. Die Longway-Hiker waren schon an Ostern vorbei, als sie sich im Schatten eine längere Rast mit Schnitzelsemmel usw. stärken konnten. Für sie als Einheimische ist es nun ein Kinderspiel den richtigen Weg zum Lagerplatz zu finden. Wenn da nur nicht so manche Blase Schmerzen verursachen würde. Aber mit dem Auto mitgenommen werden, nein, das geht nun gar nicht!!

Wer sehen uns gleich in Bayerniederhofen/Pfarrhof zum Startschuss Hike 2017.

 

 

 

 

 


Abenteuer-Zeltlager 2016

Dienstag, 16.08. - 11.30 Uhr

Ein Fazit:

Für mich als Jugendleiter der PG war das Zeltlager 2016 ein großer Erfolg. Mittlerweile haben sich die Gruppenleiter zu einer schlagkräftigen und einfühlsamen Truppe entwickelt, die in ihren Aufgaben zuverlässig und mit dem nötigen "Geist" und Freude sich für die "Kleinen" einsetzen. Fast jeder und jede war bereit, egal ob bei Regen, Schlamm und Hitze mit persönlicher Hingabe das Seine zu geben. In so einer Atmosphäre fühlen sich auch jüngere Kinder angenommen und sicher. So können gemeinsam die Widrigkeiten überwunden werden, eigene Ängste in Schach gehalten und Selbstvertrauen aufgebaut werden.

Vielen Dank an alle Eltern, die mit ihrem Vertrauen, Unterstützung, Fahrdiensten, Kuchen, ... und ihrem Lob uns in den letzten Monaten geholfen haben.

Wir sind dankbar und loben Gott, dass es keine schlimme Verletzung gegeben hat bei den Kindern und Gruppenleitern. Es gab nur wenige Heimweh- oder Krankheits-Fälle.  Die Gruppenleiter freuen sich auf eine neue Herausforderung 2017.  

Ihr Toni Linder, GR der PG am Forggensee

 

Sonntag, 14,08. - 22.30 Uhr

Das Abenteuer-Leben-Zeltlager 2016 ist beendet. Gegen 14.30 Uhr wurde es heute von der Lagergemeinschaft beerdigt. Die Gruppenleiter und einige Kinder bauten in der Hitze des Tages die Zelte ab, verräumten und sortierten das Material, verfüllten die Löcher auf dem Platz, verlegten die Gras-Vasen und brachten das Material zum LagerLager, sodass gegen 18.30 Uhr die Nachhut schon abgeschlossen werden konnte. Super Leistung bei super Abbau-Wetter.

Hier noch die Rückschau für Interessierte:

In der Nacht zum Samstag bekamen wir wieder 3-4 Überfall-Besuche. Besonders kreativ waren einige aus der Thalhofener PG-Zeltlager-Truppe. Kamen sie doch mit dem Boot über den Hegratsrieder See und kappten den Banner-Seilzug. Doch da war dann auch Schluss. Leider musste am kommenden Tag der ganze Banner-Mast mit Stützen umgelegt, das Banner am Seilzug neu befestigt und neu aufgerichtet werden.  

Am Morgen des Samstags wurden wir mit wärmenden, wunderschönen Sonnenstrahlen geweckt. Nach dem Frühstück fand die Lager-Olympiade statt. Eine Reihe lustiger Disziplinen musten die Kinder durchlaufen und die Sieg-Punkte sich holen. Am frühen Nachmittag, es war richtig warm draußen geworden, war der Wunsch der Kinder unüberhörbar nach etwas Abkühlung. Doch für den Abend sollte noch viel vorbereitet werden, die Zelte aufgeräumt und die "Römerjagt" stattfinden. Also wurde das Programm wieder umgeworfen, die "Römerjagt" in ein anderes Waldstück auf dem Weg zum Forggensee verlegt. Als di Kinder die Gold- und Süßigkeiten raubenden Römerhorde im Wald suchte, fanden sie keine (Missverständnis bei der Wald-Stück-Lage)! Statt dessen suchten wir vergeblich einen freien Platz für 48 Kinder und deren Gruppenleitern zum Baden. Doch es war schon ziemlich gefüllt dort am Strand. Also spielten wir das "Großfamilien-Spiel": Toni Linder (Papa) und eine Gruppenleiterin (Mama) suchen mit kleinstem Teilnehmer einen Strand-Platz. Dann werden es häppchenweise immer mehr "Kinder", die lautstark sich ins kühle Nass stürzen. Aus Sicherheitsgründen durften die Teilnehmer nur bis zum Bauchnabel ins Wasser. Gruppenleiter sicherten seeseitig die Gruppe, Aufsicht vom Land aus. Spontan wurden so im Wasser verschiedene Wasser-Spiele gespielt: Bananen-Spiel, Wurf-Schleuder,... Nach 45 min zogen wir wieder ab.

Der Gottesdienst mit Kaplan Gabriel Bucher und den Eltern folgten. Wir konnten uns ganz gut als Lager-Gemeinschaft mit unserer Lebensfreude und trotzdem Disziplin präsentieren. Am Lagerfeuer mit seinen Liedern, Geschichten, Planungen für die Nachtwache, ... beendeten diesen Samstag. 

Der sonnige Sonntag stand ganz im Zeichen des Abbaus, der kleinen Spiele und auch eine Bade-Stunde war noch drin. Am frühen Nachmittag waren die meisten Teilnehmer von den Strapazen der vergangenen Tage/Nächte und der Sonneneinstrahlung k.o. So diszipliniert die Kinder auf dem Lager waren und so gut der Hajk zurück war, das Abholen am Hegratsrieder See gestaltete sich alles andere als günstig. Überall die Autos der Bade-Gäste, Fahrradfahrer, Touristen, dazwischen landwirtschaftliche Fahrzeuge auf dieser kleinen Straße. Sorry, aber das haben wir falsch eingeschätzt. Bei unseren Vorbesuchen war es - auch bei schönem Wetter - wesentlich entspannter, sonst hätten wir uns einen anderen Ort gesucht. Ein Nachteil bei diesem Durcheinander war natürlich, dass viele Gepäckstücke oder Einzelteile liegen blieben. Weiter oben schreibe ich die "Öffnungszeiten" zum Abholen der Fundsachen.

Freitag, 12.08.-17.50 Uhr

Mittlerweile interessiert das Nieselregenwetter die Kinder und Gruppenleiter nicht mehr. In jeder freien Minute stehen die Kinder in Kreisen zusammen und spielen Ninija und "Kotzendes Känguru". Man muss sie schon darauf hinweisen, dass es wieder nieselt, so sind sie im Spiel gefangen. Kein Wunder, hat man doch endlich mal 8-12 Kinder, mit denen man spielen kann. Die Müdigkeit von den erfolgreichen Nachtwachen hält sich bislang in Grenzen. Es gibt nur wenige Kinder, denen vor Erschöpfung etwas übel oder etwas Heimweh gekommen ist. Allen konnte bislang gut durch Kuscheleinheiten, warmen Tee und Süßigkeiten (Kuchen)  geholfen werden.

In der Nacht gab es drei Überfälle, die wir erfolgreich abwehren konnten. Blessuren gab es (fast) nur auf Seiten der Angreifer (blaues Auge, da die Anna aus Thalhofen im Dunkeln gegen einen Ast geknallt war).

Heute gab es schöne, kreative Workshops in den Aufenthaltzelten im Programm. Dass das Essen so gut geschmeckt hat, ist ein besonders gutes Zeichen, dass es der Lagergemeinschaft gut geht: 200 panierte Schnitzel mit 17 kg Kartoffelsalat (mit Semmel) für 63 Kinder und 25 Gruppenleiter ist ein schöner Schnitt. (Die Küche kommt mittlerweile ins Schwitzen!!). Mich als Seelsorger freut es, dass es schon 5 intensive Glaubensgespräche und ebensoviele offene Gespräche über Ängste und Lebensfragen von Jugendlichen und Kinder gegeben hat. Ebenso berichten die erfahrenen Gruppenleitern von ähnlichen Erfahrungen in ihren Gruppen. Wie das geht, dass es so viel Offenheit geben kann, obwohl es viele Aufgaben, Dreck und Regen prasseln...? Das ist ein auch mir unergründliches Geheimnis der "Abenteuer-Leben-Zeltlager".

Schnell wieder aufs Lager, weil nun sollen die Gruppen in den Zelten sich über eine "Liebe, die sich gewaschen hat - Jesus wäscht seinen Jüngern nicht den Kopf, sondern die Füße und der Esel schaut zu" Gedanken machen.

Viele Grüße vom Lager

Linder Anton, GR

 

Donnerstag, 11.08. - 21.00 Uhr

Am Lagerfeuer peitschen gerade die Musiker ordentlich ein: "Heut is so a scheener Doog, lalalalaa..." und die Kinder tanzen vergnügt ums Feuer. Es gibt noch Grusel-Geschichten. Wir haben heute neues (trockenes) Brennholz organisiert, sodass wir ein ordentliches Stapel-Wärmefeuer haben. Am Vormittag und Nachmittag wurde eifrig an den Aufbauten gearbeitet: Mülltrennung, Küchen-Theke, ...  Für einen Natur- und Tiere-Workshop kam der Jäger aus dem Revier vorbei und gestaltete für mind. 25 Kinder lehrreiche Lektionen. Statt der Freizeit werkelten die Kinder lieber an ihren "privaten" Bauten: Regale, Stiefelhalter, Wäscheleinen, Zelteingänge, usw.

Am Abend kamen Asterix und Obelix mit Mirakulix aufs Lager. Sie sind auf dem Weg zu den Olympischen Spielen und nehmen die Kinder mit in dieses Abenteuer. Anschließend wurden die neuen Kinder, Gruppenleiter in die Lagergemeinschaft aufgenommen.

Es wurden weitere zusätzliche Schlafsäcke und Riesendecken ausgegeben, sodass nun hoffentlich keiner mehr frieren muss in der Nacht. Wir werden sehen, wie sich die Nacht mit den Nachtwachen und möglicher Überfälle entwickelt.

Also viele frohe Grüße vom Lager!

Toni Linder, GR

 

Donnerstag, 11.08. - 15.00 Uhr

Die Kinder haben den Hike wirklich gut bewältigt. Neben der Suche nach Bildausschnitten und Informationen in Bayerniederhofen mussten die Gruppen beim Apfel/Ei-Handelsspiel nützliche Produkte fürs Lager erhandeln. Neben Brennholz, Gummibärchen und Nudeln kam viel Interessantes zusammen. Der Abend und die Nacht war zum Haare raufen: Wegen Regen fingen wir im engen Zelt mit dem Programm an. 15 Minuten hörte der Regen auf und die Bänke waren auch schon wieder draußen. Doch kaum im Kreis gings wieder los mit Regen und Matsch. Und wieder rein und dann in die Gruppenzelte und ans Lagerfeuer und wieder ins Gemeinschaftszelt.

Zum Glück blieb die Nacht ruhig, die Kinder schliefen recht gut. Die Kälte machte keine Probleme und die Stimmung am Morgen und den ganzen Tag wurde immer besser. Mit Jubel und Applaus wurde am Vormittag die Sonne begrüßt. Seitdem ist sie uns treu und trocknet den Platz. Die problematischen Aufenthaltszelte konnten wir mittlerweile verlegen und nun steht unser Lager wieder 1a da. Nun freuen wir uns auf den kreativen Show-Abend und das Hissen des Gemeinschaftsbanners!

Die Kinder lieben das Essen und hauen so richtig rein. Von den Burgers blieb keiner übrig, viele kleine Kinder aßen heute morgen zwischen 2 und vier Semmel und das Gulasch ging weg wie nix. Also, viele Grüße von uns vom Lager!

Toni Linder, GR 

 

Mittwoch, 10.08. - 11.00 Uhr

Der gestrige Dienstag hatte es für die Vorhut wirklich in sich. Am Morgen hatte sich bereits gezeigt, dass die Aufenthalts-Zelte zentimetertief unter Wasser standen. Den ganzen Tag über gruben wir Schöpf-Löcher und Entwässerungs-Gräben. Gegen Mittag wähnten wir uns schon als Sieger über die Wasser-Pfützen. Doch vor dem Gottesdienst regnete es derart heftig, dass wir Kaplan Bucher und die Ausbildungs-Einheit der Gebirgsaufklärer im strömenden Regen begrüßen mussten. Kurze Zeit später liefen die Aufenthaltszelte, das Küchenzelt derart voll, dass wir Gottesdienst und Erste-Hilfe-Ausbildung im zentimeter tiefen Wasser feiern bzw. abhalten mussten. Erst gegen 21.00 Uhr hörte der Regen auf. Wegen der kühlen und nassen Witterung feierten wir mit der Bundeswehr am wärmenden Feuer.

Heute morgen zeigte sich erst richtig, wieviel Schlamm und Wasserpfützen uns der gestrige Tag beschert hatte. Seit heute morgen sind wir nun mit der Verlegung von Zelten, Verfüllung von Ableitungsgräben und Schöpfen von Wasser beschäftigt. Unser Lagerplatz soll für Euch ja schön und einladend aussehen. Die Kinderzelte sind alle auf der flachen Anhöhe und vom Wasser nicht betroffen. Das Küchenzelt hat einen neuen Ort gefunden und sieht wieder einladend aus. Nur konnten nicht alle vorgenommenen Arbeiten der Vorhut erfüllt werden. Aber ihr Kinder braucht ja auch noch Arbeit, um unseren Lagerplatz wohnlich zu gestalten. Bis jetzt hält das Wetter, sodass ihr die Aufgaben des Hikes gut erfüllen könnt. In 2,5 Std. geht es los .... Bis dann!

Toni Linder, GR

 

 

 

Dienstag, 09.08. - 8.00 Uhr

Endlich ist der Startschuss für das Abenteuer-Zeltlager gefallen. Am Montagfrüh starteten die hochmotivierten GruppenleiterInnen mit der Vorhut. Innerhalb von Stunden waren die großen Aufenthaltszelte, das Küchenzelt, das neue Materialzelt, die ToiTois, eure Gruppenzelte usw. gestanden. Die Sonne schien den ganzen Tag vom Himmel und am Nachmittag gönnten sich die Gruppenleiter ein kühles Bad im Forggensee. Am Abend wurden Mengen an Brennholz herangeschaffft. Das Bauholz liegt schon seit einer Woche am Lager. Am Abend erlebten wir einen traumhaften Sonnenuntergang in einer atemberaubend schönen Natur.

Allerdings stellt sich das Bild heute Morgen etwas anders da. Da ist er wieder der Regen! Heute lassen wir erst mal alles abregnen, damit ihr morgen nach eurem nassen Hike nicht aufs Lager schwimmen müsst! Aber unsere Stimmung ist gut und heute bauen wir weiter am Lager. Den Sonnenschutz brauchen wir erst mal noch nicht. Statt dessen arbeiten wir heute als Straßen-Bauarbeiter. Wir reparieren die Zufahrtsstraße, weil der Regen der vergangenen Wochen ganz schön ausgeschwemmt hat.

Heute Abend kommt erst noch Kaplan Gabriel Bucher zu einem Gottesdienst vorbei. Auch eine Bundeswehr-Einheit ist beim Gottesdienst mit dabei. Anschließend zeigen sie den Gruppenleitern in drei Workshops, wie man in der Natur mit einfachen Möglichkeiten Verletzungen verbindet und andere Sanitäts-Hilfen anwendet.

Wir wünschen euch nun viel Vorfreude und Spass beim Packen! Wir sehen uns auf dem Lager .... wenn ihr den nassen Mörder-Hike schaffen solltet!

Euer Toni Linder, GR

 


Abenteuer-Zeltlager 2015

Das Zeltlager 2015 war wieder ein voller Erfolg! Vielen Dank für die große Hilfestellung an den Schützenverein und das Bürgermeisteramt Schwangau. Besten Dank auch an die Familien Heringer, Krebentitscher, Anton Sieber aus Trauchgau, der Fa. Schichtl aus Bayerniederhofen und den vielen anderen Erwachsenen für ihren Einsatz

Beim Nachtreffen im Oktober und beim Dankgebet für die Früchte der Jugendarbeit in diesem Jahr in Waltenhofen konnten die Gruppenleiter über 80 Kinder und Elternteile bzw. Geschwister begrüßen. Nach Spielen und Gulasch führte uns Fabian H. mit seinem Film in Gedanken zurück ins Lager 2015. Diesen Film könnt ihr gerne auch ausleihen und zuhause nochmals anschauen.   Euer Toni Linder, GR


Sonntag, 16.8. - 17.00 Uhr

Vielen Dank allen Eltern und Geschwistern, die uns gestern auf dem Lager besucht haben. Es war schön und beeindruckend miteinander in so offener, froher Haltung und großer Zahl Gottesdienst zu feiern. Anschließend konnten die Kinder "ihr Zelt", ihre Erfahrungen und Erlebnisse, selbst Gebasteltes und Aufgebautes präsentieren. Bei "Hot Dog", "Bobbeles-Tee" und sogar etwas Bier konnten alle ins Gespräch kommen, ein wenig Zeltlager-Stimmung aufnehmen ("Da möchte man doch gleich wieder viel jünger sein und dann gleich mitmachen!" so einige Erwachsene). Doch schon nach kurzer Zeit trieb der Regen die Besucher unter die Zelte und schon bald waren nur noch wenige zu sehen. In einer Regenpause wurde das Lagerfeuer entzündet, einige Lieder gesungen und Geschichten erzählt, doch bald schon waren die meisten Kinder in ihre Schlafsäcke verschwunden. Der Regen und die Müdigkeit trieb viele ins Trockene". Die Nacht war nass und daher relativ ruhig. Heute am Sonntag stellt uns der immer wieder einsetzende Regen vor das Problem, wie das mit dem Aufräumen gehen könnte. Die Kinder machten mit ihren Gruppenleitern die "Regentags-Gruppenstunde" und den Rückblück auf das Lager 2015. Viele Buben halfen beim Abbau der Holz-Aufbauten. Nach dem "Reste-Essen" und der Beerdigung des Zeltlagers 2015 machten sich die Kinder auf den Rück-Haijk. Längst schon haben Fabi und Hippo einen trockenen Platz für das Gepäck organisiert, als sich die müde, aber gut gelaunte Meute sich aufmachte. Pünktlich um 15.00 Uhr übergaben die Gruppenleiter die Kinder ihren Eltern. Anschließend wurde noch zugepackt und bis jetzt verstaut oder zum Trocknen aufgehängt. Den Abbau der Zelte müssen wir leider auf einen der kommenden Tage verschieben, der uns trockenes Wetter bringen wird. Am Abend gibt es dann noch Pizza für unsere fleißigen jugendlichen Gruppenbetreuer.

 

Samstag, 15.8. - 16.00 Uhr

Die Kinder mit der meisten Energie übernahmen die vier Nachtwache-Schichten. Doch der letzten Nachtwache unterlief ein Fehler. Kurz vor 6.00 Uhr verschwanden sie in den Zelten, ohne dem frühen Küchenteam Meldung zu machen. Die Gunst der Stunde nützten sehr gewiefte Überfäller, stahlen das Banner und hinterließen auch noch einen Abschiedsbrief mit der Aufforderung um 10.00 Uhr an den Pavillion/Schlossbrauhaus zu kommen. Bei der Lagergemeinschaft war das Wehklagen nun groß. Erst war das Schatten-Tarnnetz futsch und nun auch noch das Banner. Als eine Abordnung der Gruppenleiter in Schwangau ankam, fanden sie nur einen Zettel mit der Aufgabe am höchsten Punkt von Schwangau, dann weiter am Feuerwehrhaus zu suchen. Weitere Rätsel und Anweisungen führten die Leiter nach Brunnen an die Karbruck, ins Cafe Gerlinde einen Schwank zu singen, ins höchste Gebäude von Mitteldorf usw. zu gehen. Die Auslöseverhandlungen laufen immer noch. Respekt vor der Leistung dieser Überfall-Gruppe. doch für uns wird das teuer ... In einer Stunde soll es mit dem Gottesdienst losgehen und ein wenig Regen und Wind kommen auf. Wir werden gleich sehen, was wir aus den Umständen machen? Wir freuen uns jedenfalls auf den letzten Tag.

Freitag, 14.08. -21.00 Uhr

Viele Kinder sind heute ziemlich müde oder aufgedreht. Wir brachten wieder mehr inneren Halt in die Lagergemeinschaft mit unserer abendlichen Andacht. Heute ging es im  Morgenimpuls in einem Mädchen, das bereit war in einer Dürrezeit das Wasser im Krug trotz ihres Durstes anderen zu schenken. Mit der Zeit wurde aus dem Holzkrug ein tönener, ein silberner, ein goldener Krug. Alle 75 Lager-Bewohner legten sich auf die dürre Wiese und betrachteten die aufbauenden Wolkentürme. Durch die Stille wehten die ruhige Melodie von der Gitarre. Die geschenkte Liebe und Hingabe drückten die Gruppenleiter so aus, dass sie die Kinder mit Wassertropfen segneten und dadurch ihre enge Verbundenheit und ihren Glauben ausdrücken wollten. Doch dann kam es plötzlich über das Lager herein, das Gewitter am Freitag-abend. Plötzlich kam aus dem heiteren Himmel eine Böhe und hob das Schatten-Tarnnetz aus den Angeln. Zum Glück wurde niemand verletzt. Nun mussten schnell die Kinder die Zelte schließen und sich in ihnen verkrümeln. Doch schon nach einer halben Stunde war der stärkste Regen und die zuckenden Blitze schon wieder abgerückt. Zwei Kinder konnten schnell getröstet werden und die Nacht schien ruhiger zu werden.

Freitag, 14.08.15 - 13.00 Uhr

"Mit Lasten leben und sich von Gott getragen wissen" war Thema und Inhalt am Ende des zweiten Tages (Donnerstag) in der Andacht auf dem Platz. Gemeinsame Spiele, Lagerfeuer, Lieder und die Gruselgeschichte aus dem Mittelalter von Alt-Schwanstein ließen einen wunderschönen Tag ausklingen. Zum Glück war die Nacht sehr viel ruhiger und viele Kinder (außer der Nachtwache) schliefen seeehr lange. Erst gegen 9.00 Uhr gab es die Semmeln (Semmelrekord gebrochen: 8 Semmel von Ferdi) anschließend entweder Frühsport oder waschen: ("Wo hast du eigentlich deine Zahnbürste? Antwort: Welche Zahnbürste?"). Seitdem arbeiten die Kinder in den kreativen Bastel-Workshops: von Naturschiffchen auf der Pöllat, bemalte T-Shirts, Traumfänger, geschnitzte Flöten, Schildern, Pfeil-und-Bogen, Freundschaftsbändern, usw. Der Nachmittag wird mit Spielen, Entspannung, Wasserspielen, Bootsrennen (gebastelte aus Naturmaterial) auf der Pöllat, Baden, Riesen-Wasser-Schlacht mit Wasserballons verbracht werden.


Donnerstag, 13.08.15 -17.00 Uhr

Am Vormittag waren die Aufbau-Workshops dran. "Eltern haften für ihre Mädchen" steht nun über dem Eingang zur Pinkel-Ecke der Jungs. Außerdem wurde eine schöne Stille-Ecke gebaut, ein Waschtisch, Windschutz, Sportanlagen, ein neuer Banner-Turm, Abfall-Trennungssystem, ... Doch die Hitze in Verbindung mit Schlaf-mangel musste erst einmal weggesteckt werden. So wurde eine ordentliche Wasser-Sprühnebel-Anlage auf dem Dach erstellt, die wie eine KIima-Anlage funktioniert. "Wieso schmeckt das Essen auf dem Lager eigentlich so gut?" fragten einige Jungs, die gierig ihre Schnitzel mit Bratkartoffeln reinschlangen? Ich fragte mich eher, wie man bei diesen Themperaturen so viel essen kann?  Der Nachmittag drehte sich nunmehr ganz um die Vorzüge der Pöllat: Relax, Wasserschlachten, Schlaf, ... doch dann rückte die Feuerwehr an... Wasserpumpe in die Pöllat, viele Schläuche verlegt und am Rande des Lagers standen plötzlich 10-12 Meter hohe Wasserfontänen, die jede Menge Begeisterung auslösten. Danach war wohl niemand mehr trocken. Was für ein Tag?? Und der Abend mit seinen Spielen, Andacht und Lagerfeuer wartet ja noch auf uns. Klar forderte die Sonne und kleinere Verletzungen auch etwas Tribut bei 3-4 Kindern, aber niemand musste gehen - im Gegenteil, es kamen noch 2 Kinder dazu. Es sieht nun deutlich so aus, dass der Gottesdienst wohl am Samstag stattfinden kann; allerdings in leichten Regen im Aufenthaltszelt. Die Gewitter kommen eher normal bis durchwachsen daher; also keine besonderen Vorkehrungen für Freitag und Samstag.

Viele Grüße vom Lager

Toni Linder, GR


Donnerstag, 13.08.15 - 8.30 Uhr

Alle Haijk-Gruppen haben ohne großen Jammer den Weg ins Lager geschafft. Die Aufgaben wurden soweit gelöst. Leider wurden beim Apfel und Ei-Spiel der Halbsatz überlesen, dass unterschiedliche Lebensmittel eingehandelt werden sollten. Wir staunten nicht schlecht, dass die eine Gruppe Isomatten und zwei Schlafsäcke dafür getauscht und eine andere Gruppe mit Brennholz, Anzünder und Feuerzeug angekommen war.  Ansonsten zeigte sich, dass die Kinder sehr wohlerzogen und hoch motiviert sind. Die Zeltgruppen haben sich rasch gebildet und nach einer feuchten Begrüßung/gutes Essen startete die Einführung in das Thema dieses Jahres. Nachdem der große König und Ritter auftgetaucht sind war das Thema  in diesem Jahr auch schon klar. Das erneuerte Banner wurde unter Applaus gehißt und die Regeln der Nachtwache und die des ganzen Lagers erklärt.  Lagerfeuer-Musik und eine Menge Sternschnuppen rundeten diesen Eröffnungstag ab.

Doch dann geschah es: Spione teilten uns per Handy mit, dass eine Reihe Fahrzeuge sich nächtens unserem Lager näherten. In den kommenden Stunden war die volle Aufmerksamkeit gefordert. Viel zu wenige Kinder fanden einen ruhigen Schlaf. Denn vier Angriffsgruppen starteten ihren Run auf unser Banner. Allein in einer der Gruppen griffen über 20 jugendliche Gruppenleiter aus Leuterschach und Umgebung unser Lager an. Bis fast bis zum Schluss konnten wir uns wacker schlagen. Doch dann wurde das Banner heruntergerissen. Am Ende behielten wir das Banner, doch die Seil-Aufzugsvorrichtung war zerstört; das Banner blieb heil.Und ins Bett wollten danach einfach viel zu wenige Kinder!

Daher galt diesem Thema auch unser täglicher Impuls. Ebenso war Thema die Überwindung der eigene Angst und wachsen an den persönlichen Widrigkeiten.


Mittwoch, 12.08.15

Letzte Vorbereitungen sind getroffen. Nun geht es endlich los! Das Wetter ist heiß und die Stimmung ist gut! Nur noch eine Stunde, dann fällt der Startschuss.


Dienstag, 11.08.15

Die Überraschung für die Gruppenleiter hat gesessen. Auf dem Lagerplatz tauchten eine Einheit Gebirgsaufklärer mit LKW und Material auf. Sie versuchten uns von unserem Platz zu vertreiben. Sie brauchen Übungsgelände, wurde uns mitgeteilt. Sie gingen. Sie kamen wieder. Plötzlich sah man ein halbes Dutzend Soldaten mit Schaufeln und Hacken in der Nähe hantieren. Am Abend betraten sie wieder unser Lager. Die Kunde verbreitete sich unter den Gruppenleitern: Wir werden hier vertrieben, obwohl alles schon für die Kinder vorbereitet war. Doch alles war eine eingefädelte Finte des Bürgermeisters, des Oberst und des Gemeindereferenten. In super-professionellen Workshops durften die Gruppenleiter alles kennenlernen, was sie für das "Leben im Felde" brauchen: Fische ausnehmen, Garofen bauen, Feuerarten, Knotentechniken, ... Die Soldaten feierten mit uns Gottesdienst, danach ging es in die Workshops und am Ende gab es ein riesiges Grillfest mit allem Drum und Drann. Also Kinder: Wir sind gerüstet und top ausgebildet. Jetzt kommt endlich zur Grundschule, damit der Haijk und das Abenteuer des Jahres losgehen kann.


Abenteuer-Zeltlager 2014


18. August - 12.00 Uhr - Alle Gruppenleiter freuen sich auf eine Fortsetzung der Abenteuer-Zeltlager im kommenden Jahr! Na dann ... "Nach dem Lager ist vor dem Lager!": Weiß jemand einen passenden Platz - relativ eben/trocken - mehr als 800 m entfernt vonr der nächsten Siedlung - kein Naturschutzgebiet? Dann unbedingt bitte melden bei Toni Linder, GR!


17. August -- 19.00 Uhr -- Bei traumhaftem Wetter und mit sehr müden Krieger(n)Innen konnten wir heute unser Zeltlager 2014 abbauen und dann gegen 14.30 standesgemäß beerdigen. Viele waren traurig, auch wenn sie vielleicht schon an das saubere Badezimmer und das weiche Bett dachten. Gegen 15.00 Uhr nahmen die Eltern die Kinder in Empfang.

Die Nachhut arbeitete bis 18.30 Uhr auf dem Platz und im "Lager-Lager", um alles gut zu verstauen. Einige Restarbeiten bleiben in den kommenden Tagen noch zu tun. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die uns in diesem Jahr so stark unterstützt haben; allen voran gilt unser Dank der Familie Köpf.

Noch heute Abend beim Nachtreffen werde ich die GruppenleiterInnen fragen, ob wir gemeinsam wieder für das kommende Jahr dieses Abenteuer des Lebens und Glaubens planen und durchführen wollen?!

Ich hoffe auf viele gute Erfahrungen und vertiefte Eindrücke der Kinder, die sie dann hoffentlich in den kommenden Tagen auch mit Worten erzählen können.  Mit Dankbarkeit, für die vielen guten Erfahrungen und dass sich keine Unfälle ereignet haben, erbitte ich für alle Kinder, Leiter und ihren Familien den Segen Gottes. Sein Geist möge unter uns weiter wachsen und zur großen Gemeinschaft der Kinder Gottes mehr und mehr zusammen führen.

Einige Fotos vom Lager möchte ich an dieser Stelle in den nächsten Tagen noch veröffentlichen. Bei einem Nachtreffen im Oktober/November soll es dann eine größere Menge an Bildern geben. Ich verabschiede mich aus diesem Tagebuch für dieses Jahr. Euer Toni Linder, GR


17. August - 2.00 Uhr -- Vielen Dank allen Besuchern, die großes Interesse am Zeltlager gezeigt haben und so viel Lob an das junge Lager-Team ausgesprochen haben. Kinder wie Gruppenleiter waren anschließend am Lagerfeuer guter Dinge und ausgelassen. Es wurde ein ausgesprochen schöner und langer Lagerfeuer-Abend. Doch auch die Spannung bei sehr vielen Kindern und Gruppenleitern stieg: es war die Rede davon, dass heute ein großer Angriff auf unser Banner und damit auf die Gemeinschafts-Leistung des Lagers stattfinden könnte. Tatsächlich orteten die beiden Späher in 1 km Entfernung fünf PKW besetzt mit schwarzen und dunklen Gestalten. Was soll ich sagen: Es wurde eine spannende und abenteuerliche Nacht, in der viele Kinder mit Leidenschaft für ihr Lager eintraten und letztlich über 20 Angreifer stellten.


16.August - 12.30 Uhr -- Nachdem wir den aktuellen Wetterbericht aus der Region für heute Nachmittag gehört haben mussten wir von der Lagerleitung eine Entscheidung für den Gottesdienst und das Eltern-Treffen heute Abend entscheiden. Nachdem es immer wieder (kurz) regnen soll und es so nicht wirklich den Boden im Lager abtrocknen kann, bessert sich die "Schlamm-Situation" auch nicht. Deshalb müssen wir die Eucharistie-Feier unter freiem Himmel oder im Zelt absagen. Da die Kinder aber sich sehr auf den Eltern-Besuch freuen, wollten wir nicht auch noch den Eltern-Besuch absagen. Stattdessen geben wir nur eine "Schlamm-Warnung" heraus. Natürlich gibt es leckeres Essen für alle und unser Lager ist auch wirklich sehenswert. Doch der Weg zu uns und auch Teilen der Wiese ist anzusehen, dass sie schon grünere Tage gesehen haben. Schade, dass wir die Erwartungen bei Ihnen in dieser Richtung dämpfen müssen! Aber wer trotzdem kommen mag (mit passenden Schuhen, usw.) ist herzlich eingeladen. Viele Grüße vom Zeltlager 2014 bei Helfenwang  Toni Linder


16. August - 9.00 Uhr --- Die Sonne hatte dann doch am gestrigen Freitag noch Erbarmen gezeigt und uns ein paar schöne und trockene Stunden geschenkt. Die Stimmung bei den Kids und Leitern ist ungebrochen gut; Heimweh oder gar Husten o.ä. sehr selten. In der Nacht konnten die Nachtwachen einen sehr professionellen Angriff von Gruppenleitern aus Marktoberdorf abwehren. Jetzt sind die 13jährigen Mädels der Nachtwache sehr stolz. Leider setzte im weiteren Verlauf der Nacht der Regen wieder ein, sodass das Frühstück relativ spät und mit einem Zuwachs an Schlamm im Zelt stattfinden musste. Die Lagerleitung muss beraten, wie wir den heutigen Tag gestalten können?


15. August - 12.00 Uhr --- Das gemütliche Frühstück bei warmen Sonnenstrahlen mit Morgenlob und Tagesimpuls wurde gegen 9.30 Uhr jäh mit einem starken Wind und einsetzendem Regen unterbrochen. Schade! Schon wieder ein Regentag, der unsere Planung über den Haufen wirft. Jetzt sitzen alle in den Aufenthaltszelten und arbeiten in ihren Work-Shops. Die Stimmung ist gut, die Gitarren spielen Lieder, die Kinder zeigen stolz ihre Bastelwerke und ich arbeite an ruhigen Nachmittags-Gruppenstunden in den Gruppenzelten. Warum nicht mal ein etwas ruhigerer Nachmittag unter der Zeltplane?! Hoffentlich bleibt der Abend trocken, sodass wir unser Lagerfeuer in Gang bekommen und Lagerfeuer-Stimmung geschenkt erhalten.  Viele Grüße vom Lager   Toni Linder


14.August - 22.00 Uhr --- "Einer trage des anderen Last" und "Meine Last ist leicht"... das war der geistliche Tagesimpuls von Jesus an die Zeltlager-Gruppe. Tatsächlich spürt man so eng aufeinander mit einer latenten Müdigkeit sehr gut den anderen neben mir. Aber in der Gemeinschaft z.B. bei der Nachtwache usw.  lassen sich eigene Ängste und Belastungen viel leichter annehmen.

Am Abend feierte die Zeltlager-Gemeinschaft ausgelassen die gemeinsame Zeit bei Pony- und Wiskey-Mixer-Spielen und einem endlos langen Völkerball-Spiel. Erst die Dunkelheit trieb die Kinder ans warme, gemütliche Lagerfeuer mit Geschichten und vielen Lieder. Aber nun um 22.00 Uhr schlafen die meisten Kinder bereits!


14. August - 15.00 Uhr --- Den übereifrigen Nachtwache-Gruppen sah man zwar die Müdigkeit an; dennoch ließ es sich niemand anmerken in fünf Aufbau-Workshop-Gruppen Nützliches und Wichtiges mit Seilen, Stangen, Schwertlingen - ohne einen Nagel - aufzubauen. Gott-sei-Dank hat der Regen in der Nacht aufgehört. Wir konnten durch viel Arbeit unser Schlamm-Problem rund um die Küche beheben und sind stolz auf die geleistete Arbeit. Das Essen schmeckte vorzüglich und war bald gänzlich weggeputzt. Nun in der Freizeit ist es ruhig auf dem Lager geworden. Viele haben den Tip von Toni ernst genommen und gönnen sich nun eine Stunde Nachmitttags-Schlaf. Am späten Nachmittag starten die ersten Bastel-Workshops. Anschließend ist eine geistlich-besinnliche Einheit dran. Alle sind guter Stimmung!


13. August - 20.00 Uhr --- Der Startschuss für das Abenteuer-Zeltlager 2014 ist gefallen. Von Trauchgau aus suchten sich die drei Hajk-Gruppen ihren Weg zum Lagerplatz. Der Regen hat in dieser Zeit tatsächlich eine Pause gemacht, sodass wenigstens die ersten beiden Gruppen trocken zum Lagerplatz fanden und mit Applaus begrüßt wurden. Die Begrüßungs-, Vorstellungs-Spiel- und Einführungs-Einheiten mussten im Aufenthaltszelt stattfinden, da der Regen wieder eingesetzt hat. Dann plötzlich vor wenigen Minuten: "die Sonne" und "ein Regenbogen". Tatsächlich leuchtete ein Regenbogen in äußerst kräftigen Farben über dem Lager. Der Regen hörte auf und das Banner konnte doch noch in einer feierlichen Zeremonie gehisst werden. Leider konnte beim einsetzenden starken Wind und dem nassen Holz das Lagerfeuer nicht wirklich brennen. Erst zur Zeit der ersten Nachtwache brannte dann das Feuer.


13. August - 13.00 Uhr --- Woher kommt nur der viele Regen?? Irgendwas stimmt hier doch nicht? Ihr wollt wohl mit der großen Herausforderung schon am ersten Tag beginnen? Das wird dann wohl ein nasser Hajk zum Lager werden! Da müsst ihr schon am ersten Tag zeigen, wieviel positive Energie in euch steckt! Die Stimmung bei den Leitern auf dem Lager ist super! Alle packen mit an, damit ihr alles aufgeräumt und  für den ersten Regentag vorbereitet losgehen kann! Die Hajk-Gruppe legt schon die Wegweiser! Wegen des Regens haben sie die Wegstrecke deutlich abgekürzt!  Jetzt dauert es nur noch eine Stunde, dann beginnt das erste Abenteuer-Zeltlager 2014!


12. August - 21.00 Uhr --- Vielen Dank für euren Sonnen-Tanz; am Nachmittag kam dann die schöne Sonne heraus und hat unser Leitungs-Team nochmals beflügelt. Alle großen Zelte und alle Gruppenzelte stehen. Über dem Lagerfeuer (polynesisches Grubenfeuer) hängt der urige Hirtentopf und die hungrigen Gruppenleiter schlagen sich die Bäuche voll nach einem gelungenen Vorhut-Tag. Um das Feuer erklingen jetzt die Gitarren und Trommeln. Ein Lied nach dem anderen erklingt. Liebe Kinder, ihr solltet jetzt langsam kommen, damit wir noch mehr Stimmen zum Singen haben. Bis morgen!

 


12.August - 15.00 Uhr --- Einige der großen Zelte stehen bereits. Einiges wird gerade noch aufgebaut. Wir denken an die Kinder, die jetzt noch fehlen und die unser Zeltlager mit Leben füllen sollen. Das Wetter ist gut; könnte etwas trockener und etwas wärmer sein! Also ihr Zeltlagerkinder zuhause: Macht zuhause schon mal den Sonnen-Tanz, damit das mit dem Wetter noch klappt! Viele Grüße vom Lager  Toni Linder, GR


Start der Vorhut

12. August - 8.30 Uhr --- Noch ist die (fast) unberührte Wiese vor uns Grünfläche für Nahrungsgewinnung von Kühen. Doch jetzt rücken gleich unsere Gruppenleiter mit schwerem Gerät und der Zeltlager-Ausrüstung an. Sie wollen diese Fläche zwischen Prem und Trauchgau in einen Lebensraum für junge Menschen verwandeln. Die Stimmung ist gut und dennoch gespannt. Schließlich ist es für alle das erste Lager, das sie gemeinsam in der PG am Forggensee auf die Beine stellen wollen. Heute können alle die Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeitsgruppen der vergangenen Monate bestaunen. Vieles ist neu angeschafft bzw. gebaut worden: Infantriekarren, Kühlboxen, Werkzeug-Kisten, Hygiene-Station, ...

Nach einer kleinen Besinnungseinheit und Morgenlob lädt das 16köpfige Vorhut-Team in Trauchgau die Ausrüstung auf die Wagen und macht sich auf den Weg auf die Wiese, die nun für eine Woche neuer Lebensraum für alle werden soll...


Arbeitsmaterial heranschaffen

31. Juli 2014 - 16.00 Uhr --- Noch liegt die Wiese unberührt vor uns in idyllischer Lage. Doch fleißige Hände haben je eine Kipperladung Brennholz-Äste, Schwertlinge und Stangen gesammelt und mit Traktoren und Anhängern auf den Platz gefahren. Nun bleiben uns nur noch eine Woche Wartezeit, bis das Lager endlich beginnen kann. Zunächst geht es für viele Gruppenleiter nach Rom ...


 

   

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